Digitale Schule 4.0

Wo junge Menschen optimal für das Berufsleben oder das Studium vorbereitet werden, da müssen sie heute vor allem mit digitalen Medien vertraut gemacht werden und deren Nutzen richtig einsetzen können – So muss aus einer Lernkultur eine echte „digitale Schulkultur" werden, eine erfolgreiche alters- und bedarfsgerechte Vorbereitung von Schülerinnen und Schülern aller Altersklassen auf die moderne Arbeits- oder Studienwelt.

„Digitale Schulkultur" in der HSA bedeutet

  • Gewinn an zusätzlichen Lerninhalten
  • Freude an der Technik
  • Selbstgesteuertes Lernen
  • Disziplinierte Arbeitsweise
  • Teamarbeit
  • Strukturiertes Arbeiten und Speichern
  • Kennenlernen vielfältiger Software
  • Altersgerechter Aufbau der Nutzung bzw. berufsbezogene Nutzung
Die Fachschule für Techniker, das Rudolf-Diesel-Technikum, folgte der informationstechnischen Entwicklung seit 30 Jahren ganz selbstverständlich. Denn die Facharbeiter brachten den aktuellen Stand der Technik mit in die Schule und werden dort von Ingenieuren aus der Praxis mit den gängigen „Tools", d.h. der aktuellsten Software und Arbeitsweisen geschult. Mit dem Neubau des Schulhauses hat die Hermann-Schmid-Akademie im Jahr 2015 den Grundstein für die Entwicklung ihrer digitalen Schulwelt gelegt: Die Laptop-Klassen haben ein WLAN-Schulnetzwerk im Haus, auf das die Schüler auch von zuhause aus Zugriff haben, Dateien darüber austauschen und von den Lehrkräften erhalten. Dabei gilt: Kompetenz ist nichts ohne Ausstattung – und Ausstattung ist nichts ohne Kompetenz. Gerade in der beruflichen Ausbildung und der Weiterbildung verfügt der Schulträger über jahrelange Erfahrung.
Die beiden Berufsfachschulen für Informatik bzw. kaufmännische Assistenten für Informationsverarbeitung bilden Jugendliche im Alter von 16-20 Jahren seit 2004 in Form von Laptop-Klassen und in IT-Laboren aus. Auch hier war ein vernetzter Schulalltag schon immer selbstverständlich. Dabei speichern Schüler und Lehrer im Schulnetzwerk sämtliche Dokumente, bearbeiten und teilen sie, haben Zugriff auf das Internet und viele spezialisierte Software-Anwendungen. Die Erstellung und Programmierung von Webseiten gehört für alle zum kleinen Einmaleins und ist der entscheidende Vorteil beim Übergang ins Berufsleben.

Das Internet selbst ist heute das zentrale Medium zur Informationsgewinnung, aber natürlich auch Arbeitsobjekt selbst geworden. Die zielgerichtete Internetnutzung für alle Schüler ist daher der zentrale Baustein der echten digitalisierten Schule.

In der Jakob-Fugger-Wirtschaftsschule arbeiteten die Jugendlichen ebenfalls viele Unterrichtsstunden pro Woche „digital", z.B. im Übungsunternehmen, in dem via Internet mit dutzenden anderen bayerischen Wirtschaftsschulen das alltägliche Geschäftsleben simuliert wird, Bestellungen ausgelöst, Überweisungen getätigt und die Buchhaltung erledigt wird. Dazu kommt das Arbeiten im Schulnetzwerk in den übrigen Fächern. Auch der WLAN-Zugriff auf das Internet gehört, wenn zeitweise im Unterricht erlaubt, zur Routine.

Die Rudolf-Diesel-Realschule zieht nun mit einem altersgerechten Konzept nach

Digitale Whiteboards gab es bisher auch schon in den Fachräumen und Internetzugang für die Lehrkräfte am Pult, aber nun sollen auch die Schüler ab der 7. Klasse ins Schulnetz und mit Jugendschutzfilter ins Internet. Das wird den Schulalltag komplett verändern. Per Computer, Tablet oder Smartphone können sie nun das Schulnetzwerk für ihren Lernerfolg nutzen. Der Einsatz von Internetfiltern z.B. des Bundes-Familienministeriums schützt dabei vor jugendgefährdenden Inhalten.

Eine der zentralen Aufgaben beim Aufbau einer „digitalen Kultur" in den Schulen der HSA ist es, dass die Schüler lernen, wo der Einsatz der digitalen Medien und Ausstattung sinnvoll ist und zusätzlichen Nutzen bringt. Gleichzeitig brauchen sie die nötige Selbstdisziplin, sich dabei nicht in anderen Nutzungen zu verlieren. Außerdem sind und bleiben die bisherigen Arbeitsstrukturen, die in der Schule erlernt werden müssen, weiterhin wichtige Grundlagen für das Arbeiten: Ordnung in den Arbeitsunterlagen, strukturiertes Arbeiten, logisches Denken und nicht zuletzt gutes Schriftdeutsch.

Der RDT Firmentreff

Die rasante technische Entwicklung erfordert von der HSA einen engen Kontakt zu Firmen, um den Bedarf zu kennen. Den Austausch mit Firmenvertretern fördert das Rudolf-Diesel-Technikum der HSA z. B. auch durch den RDT-Firmen-Treff., Dort können die Schüler und Studierenden direkt erfahren, welche Kompetenzen und Kenntnisse die Unternehmen erwarten, wonach besondere Nachfrage besteht und wie die beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten aussehen.

Herzlich eingeladen dazu sind dazu neben den eigenen Schülern auch Interessenten für Studium oder Ausbildung an der HSA. Es finden Informationsveranstaltungen und Führungen durch das Haus statt.


Gute Bildung und sichere Arbeitsplätze sind die be...